Die Geschichte der Anästhesie

Örtliche Betäubungsverfahren und Narkosen waren nicht zu jeder Zeit selbstverständlich. Schon vor tausenden von Jahren verstanden sich Menschen darauf, Schmerzen zu lindern und sogar Operationen allein mit Kräutern und Beschwörungen durchzuführen. Bis zur heutigen Schmerzausschaltung war es ein langer Weg.

Wir möchten Ihnen eine kurze Aufstellung anästhesiologischer "Meilensteine" anbieten, die Ihnen einen Eindruck vermitteln soll, was sich im Laufe der Jahrhunderte getan hat. Das Resultat ist eine gewisse Dankbarkeit an alle diejenigen, die im Laufe der Geschichte zu den heutigen Möglichkeiten beigetragen haben. Nutzen wir heute diese Errungenschaften der Medizin stets mit dem gehörigen Respekt vor der Methode und den Folgen einer unsachgemäßen Anwendung. Hierfür bedarf es Ärzte, die dieses "Handwerk" gelernt haben.

Früher war es der Chirurg, der kurz vor seiner "Handarbeit" am Patienten denselben noch kurz in den Schlaf schickte. Äther und Chloroform waren seine nicht ungefährlichen Helfer, Krankenschwestern unterstützten ihn, indem sie während der Operation Äther oder Chloroform nachtropften. Das Atemgeräusch und der Puls, später das EKG und der Blutdruckmesser war das einzige "Monitoring", das bis in die Sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts existierte. Zahlreiche Menschen mußten bis dahin in einer Narkose ihr Leben lassen. 

Übelkeit, Schwindel und eine tagelange Schwächung des menschlichen Körpers waren die geringsten Folgen der ersten Allegemeinanästhesien. Heute sind es mit wenigen Ausnahmen die schwersten Nebenwirkungen, die eine Narkose nach sich zieht. Selbst große Operationen werden mit den Möglichkeiten der modernen Narkose- und Intensivmedizin gut überstanden; sogar ambulante Eingriffe sind heute selbstverständlich sodass die Narkosemittel bereits abgebaut sind, bevor der Patient wieder daheim ist.

Historie:

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